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Außensensor wo anbringen

Oria WetterstationenDamit Ihnen die Wetterstation auch tatsächlich die korrekten Wetterdaten liefert, ist es natürlich enorm wichtig, dass der Außensensor richtig angebracht wird. Der Außensensor misst die aktuell relevanten Wetterwerte wie Temperatur, Niederschlag und Luftdruck und gibt diese an die Basisstation im Haus weiter. Doch warum ist der richtige Standort für den Außensensor eigentlich so wichtig und worauf müssen Sie hier achten?

Ungünstiger Standort sorgt für fehlerhafte Wetterdaten

Außensensor wo anbringenSie sollten immer bedenken: Wenn Sie den Außensensor ungünstig anbringen, sind die Wetterdaten in der Regel falsch. So kann ein Temperaturmesser, der ungünstig positioniert ist, beispielsweise nicht die wirkliche Außentemperatur messen.

Sie sollten daher auf Folgendes eingehen:

  • Bringen Sie den Außensensor nicht unbedingt direkt unter einer Überdachung an.
  • Achten Sie darauf, dass der Sensor nicht auf der direkten Sonnenseite montiert ist.
  • Prüfen Sie, ob der Sensor nicht durch weitere Elemente verdeckt oder besonders geschützt wird.

Es gibt verschiedene Faktoren, die bei der Standortwahl eine Rolle spielen. Besondere Aufmerksamkeit muss hier der Himmelsrichtung zuteilwerden. Sind Sie sich unsicher, in welche Himmelsrichtung eine bestimmte Hausseite zeigt, sollten Sie immer einen Kompass zu Rate ziehen. Er ist sehr leicht anzuwenden und sagt Ihnen genau, ob Sie sich Richtung Süden oder Norden aufhalten.

Für die Montage des Außensensors sollten Sie Folgendes bedenken:

Richtung Hinweise
Süden Hauswände, die gen Süden ausgerichtet sind, sind für die Außensensoren der Wetterstation weniger geeignet. Süden ist immer die Sonnenseite und demnach die Hausseite, an der die höchsten Temperaturen gemessen werden.
Norden Bringen Sie Ihren Außensensor möglichst an der Seite an, die gen Norden zeigt. Hier kann die Sonne die Ergebnisse an sich nicht verfälschen. Im Idealfall besitzt Ihre Hauswand auch noch eine sehr gut funktionierende Energiedämmung, die verhindert, dass zu viel Wärme von drinnen an den Außensensor gelangt.

TIPP: Versuchen Sie den Außensensor an der Stelle der Außenwand anzubringen, an der keine Heizungsrohre im Wandinneren verlaufen. Diese können die Messdaten ebenso verfälschen.

Lassen Sie die Reichweite nicht außen vor

Es gibt bei der Montage des Außensensors ein weiteres Detail, auf das Sie eingehen müssen. Hierbei handelt es sich um die Reichweite zwischen Sensor und Basiselement. Diese umfasst in der Regel zwar mehrere Meter, wird aber natürlich durch die Hauswand und deren Stärke minimiert. Grundsätzlich sollten Sie es vermeiden, dass zwischen dem Sensor und der Basisstation mehrere Wände liegen. So können die Daten per Funk nicht mehr richtig übertragen werden.

Bevor Sie den Außensensor nun endgültig an der Wand anbringen, sollten Sie außerdem kontrollieren, ob die beiden Elemente auch tatsächlich miteinander kommunizieren. Auch der genaue Montageort an der Hausseite ist keineswegs irrelevant. So gilt zu berücksichtigen, dass Sie den Sensor nicht direkt über dem Boden anbringen können. Zwischen Boden und Sensor sollte wenigstens ein Höhenunterschied von 2 Metern sein. Wichtig ist, dass sich nicht unbedingt ein Fenster in unmittelbarer Nähe befindet.

Es kann in zweierlei Hinsicht für falsche Daten sorgen:

  • Fenster können das Sonnenlicht so reflektieren, dass es genau auf den Sensor gelenkt wird. Dadurch erzielt dieser falsche Messwerte.
  • Weiterhin kann ein Fenster Wärme speichern. Diese Wärme wird dann kontinuierlich abgegeben und kann hier wiederum dazu beitragen, dass die Temperatur unangenehm steigt.

Doch nicht nur Wärme ist bei der Richtigkeit der Daten, die der Außensensor liefert, eventuell ein Problem. Dies trifft auch für starke Zugluft zu. Am besten bringen Sie den Sensor immer über einem Rasenstück an. Beton und Steine haben den Nachteil, dass sie Wärme speichern und diese dann noch lange abgeben. Das bleibt den empfindlichen Sensoren Ihrer Wetterstation natürlich nicht verborgen.

Tipp: Ihr Außensensor sollte übrigens keinem starken Regen ausgesetzt sind. In der Regel sind die Sensoren nämlich keineswegs wasserfest, sondern haben lediglich einen Spritzwasserschutz.

Die Auswahl des richtigen Standorts für den Außensensor muss gut überlegt sein.

Vor- und Nachteile des richtigen Standorts

Wir zeigen Ihnen hier noch einmal die Vorteile, die ein guter Standort mitbringt:

  • liefert zuverlässige Wetterdaten
  • misst dauerhaft richtig
  • Sensoren werden gut vor Beschädigungen geschützt
  • äußere Einflussfaktoren verändern die Messdaten nicht
  • schlechtes Wetter ist kein Problem
  • braucht ein wenig Zeit
  • teilweise Hilfsmittel wie Kompass erforderlich

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