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Regenmesser – einfache Instrumente zur Ermittlung der Niederschlagsmenge

Regenmesser Regenmesser haben eine lange Tradition. Bereits in Indien nutzte man Niederschlagmesser vermutlich bereits vor über 200 Jahren, um die Pflanzen auf den Äckern ideal zu bewässern und damit einen höchstmöglichen Ertrag zu ernten. Traditionelle, analoge Regenmesser aus Glas oder Kunststoff haben zumeist die Form eines Zylinders mit beschrifteter Skala. Heutzutage können Sie jedoch auch auf digitale Modelle zurückgreifen, die mit Hilfe einer speziellen Wipptechnik die Menge des Niederschlags ermitteln. Zu den wichtigsten Kaufkriterien gehören laut Erfahrungen der Durchmesser des Trichters und die Detailgenauigkeit der Skala. Erfahren Sie nun mehr über Regenmesser im Allgemeinen, welche Unterschiede sich zwischen analogen und digitalen Modellen ergeben und wo Sie Regenmesser günstig kaufen können.

Regenmesser Test 2021 / 2022

Woher kommt der Regenmesser?

Regenmesser Vermutungen von Historikern zu Folge wurden Regenmesser bereits in der Antike genutzt; erste Belege über den Gebrauch von Messgeräten, wie Sie den heutigen ähneln, gibt es allerdings erst ab dem 15. Jahrhundert im heutigen Korea. In den westlichen Staaten findet man die ersten Konstruktionen erst im 17. Jahrhundert. In die Geschichtsbücher eingegangen ist unter anderem der Niederschlagsmesser des preußischen Meteorologen Gustav Hellmann.

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Hellmann entwickelte einen Regenmesser mit einer Fläche von zwei Quadratmetern, welcher aus Edelstahl oder Zink gefertigt wurde. Die Form entsprach genau wie heute einem Zylinder, wodurch das aufgefangene Wasser in eine Sammelkanne weitergeleitet wurde. Um die genaue Niederschlagsmenge ermitteln zu können, musste das Wasser in einen Messbesser gegossen und anhand der Skalierung berechnet werden.

Hinweis: Andere Bezeichnungen für einen Regen-, bzw. Niederschlagsmesser sind Pluviometer, Ombrometer sowie Hyetometer.

Wie funktioniert ein analoger Regenmesser?

Analoge Regenmesser ähneln noch heute der Konstruktion von Hellmann, sind in ihrer Anwendung allerdings weniger kompliziert. Grundsätzlich handelt es sich im Gegensatz zu Hellmanns Regenmesser um ein zylinderförmiges Gefäß, welches mit einer Skala beschriftet wurde. Erhältlich sind Edelstahl-Regenmesser genauso wie Glas-Regenmesser sowie Modelle aus Kunststoff oder anderen Metallen. Ein Regenmesser für den Garten verfügt in einem Regenmesser-Test zumeist über einen Erdspieß, mit welchem Sie das Messgerät direkt im Boden befestigen können.

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Für die Messung lesen Sie die Regenmenge einfach an der Skala ab und haben die Niederschlagsmenge ermittelt. Nachteile hierbei sind allerdings, dass es sich bei der Messung mit einem analogen Glas-Regenmesser oder Edelstahl-Regenmesser lediglich um einen ungefähren Schätzwert handelt und Sie das Gefäß regelmäßig von Hand entleeren müssen. Für die Einrichtung einer nostalgischen Wetterstation darf ein analoger Regenmesser mit Thermometer und Windmesser jedoch keinesfalls fehlen.

Wie funktioniert ein digitaler Regenmesser?

Digitale Regenmesser verfügen ebenfalls über einen Trichter, der jedoch weitaus kleiner ausfällt als bei einem analogen Messgerät (Regenmesser-Edelstahl, Regenmesser-Kunststoff, etc.). Der Regen wird im Trichter aufgefangen und auf eine Kippwaage oder einen Kipplöffel weitergeleitet. Sobald der Kipplöffel voll ist, entleert er sich. Die genaue Ermittlung des Niederschlags erfolgt durch die Anzahl der entleerten Löffel. In einem Regenmesser-Test wiesen Regenmesser-Digital mit einer Kippwaage eine etwas genauere Messung auf als Geräte mit einem Kipplöffel.

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Unterschieden werden digitale Niederschlagsmesser nicht anhand der Art der Messung, sondern anhand der Übermittlung der Messergebnisse. Möglich sind hierbei Regenmesser mit Funk sowie Regenmesser mit WLAN. Details zu den beiden Modellen aus einem Regenmesser-Vergleich erhalten Sie in der folgenden Tabelle:

Typ Erläuterungen
Regenmesser mit Funk Regenmesser mit Funk leiten die Messergebnisse an das dazugehörige Display im Innenbereich weiter und zeigen Ihnen dort die Aufzeichnung der Niederschlagsmenge an. Funkfähige Geräte gibt es als Regenmesser für Rasen genauso wie als Regenmesser für Balkon mit entsprechender Aufhängevorrichtung.
Regenmesser mit WLAN Verfügt der digitale Regenmesser für den Garten über eine WLAN-Schnittstelle, benötigen Sie laut einiger Testberichte ein stabiles und weitreichendes WLAN-Netzwerk. Einige Hersteller bieten zudem WLAN-Regenmesser mit App, sodass Sie die Messergebnisse über Ihr Handy oder Tablet abrufen können und nicht auf ein externes Display angewiesen sind.

WLAN-Regenmesser mit App haben zudem den Vorteil, dass Sie die Niederschlagsmenge auch ermitteln können, wenn Sie gerade nicht zu Hause sind und gelten daher in Sachen Flexibilität als Regenmesser-Testsieger. Mehr Informationen über die aktuelle Wettersituation um Ihren Wohnbereich herum erhalten Sie zu Hause und unterwegs, wenn Sie auf einen digitalen Regenmesser mit Thermometer und WLAN-Schnittstelle zurückgreifen.

Hinweis: Wer den Niederschlag ermitteln und seinen Garten zusätzlich beleuchten möchte, kann auf einen Regenmesser mit Solarlicht zurückgreifen.

Was sollte beim Kauf eines Regenmessers beachtet werden?

Vor allem bei klassischen, analogen Modellen sollten Sie auf einige Punkte achten, bevor Sie einen Regenmesser kaufen. Hierzu zählen unter anderem die Größe des Trichters und die Genauigkeit der Skalierung. Die drei wichtigsten Punkte für möglichst genaue Messergebnisse mit einem analogen Messgerät werden Ihnen in der nachstehenden Tabelle näher erläutert:

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Kaufkriterium Erläuterungen
Größe des Trichters Für grobe Messergebnisse genügt ein kleiner Trichter absolut. Sollen genauere Werte ermittelt werden und genügend Platz vorhanden sein, empfiehlt es sich einen breiteren Regenmesser zu kaufen.
Aufteilung der Skala Die Skalierung der Skala sollte für die genaue Ermittlung möglichst fein sein, damit auch geringe Niederschlagsmengen abgelesen werden können und eine geschätzte Vorhersage ebenfalls genauer ausfallen kann.
Material Beim Material sehen Regenmesser aus Edelstahl oder Regenmesser aus Glas besonders schön aus, sind in einem Regenmesser-Test aber etwas empfindlicher als Modelle aus Kunststoff.

Vor- und Nachteile von einem Regenmesser

  • sehr einfaches Installieren
  • analoge Modelle sind häufig optisch anspruchsvoll
  • einige digitale Messgeräte können per App mit Smartphone und Tablet verbunden werden
  • gute Hilfestellung für die Bewässerung von Pflanzen und Rasen
  • analoge Regenmesser liefern je nach Durchmesser nur Schätzwerte

Welche Hersteller überzeugen im Regenmesser-Vergleich?

Analoge Regenmesser erhalten Sie unter anderem in einem Online-Shop für Gartenbedarf. Soll der Regenmesser digital sein, bieten auch MediaMarkt, Saturn und vergleichbare Händler Geräte per Versand in deren Onlinehandel. Ebenfalls im Angebot sind Regenmesser mit besonderer Optik bei Händlern wie Lidl, Tchibo oder Aldi. Diese Messgeräte dienen mitunter mehr als Dekorationsobjekt und gelten weniger als Empfehlung für Hobbymeteorologen oder Pflanzenliebhaber. Die Regenmesser-Testsieger aus mehr als einem Regenmesser-Vergleich erhalten Sie unter anderem von den folgenden Herstellern:

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Im Preisvergleich gibt es kleine, analoge Regenmesser bereits für weniger als fünf Euro inklusive Aufhängung oder Erdspieß. Größere, analoge Modelle mit feiner Skalierung oder umfassend dekorierte Regenmesser kosten im Durchschnitt zwischen 20 und 30 Euro. Der Preis für digitale Regenmesser beginnt ebenfalls bei zwischen 20 und 30 Euro, wobei Geräte für Niederschlagsmessungen häufig in eine Wetterstation integriert sind und daher weitaus mehr Informationen über das Wetter ermittelt werden können als die alleinige Regenmenge. Ein bester Regenmesser für Hobbymeteorologen von BRESSER oder TFA Dostmann kostet daher unter Umständen mehr als 50 Euro.

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